Donndorf

Donndorf liegt nordwestlich der Stadt Wiehe und ist seit 2019 ein Ortsteil der Landgemeinde Roßleben-Wiehe. Donndorf liegt am Hang des Waldgebietes „Hohe Schrecke“ in südöstlicher Richtung an der breiten Niederung der Unstrut und des Landkanals. Archäologische Befunde belegen eine intensive Besiedelung in vorgeschichtlicher Zeit u. a. durch aufgefundene Höckergräber, Schnurkeramik u.a.m. Die Ersterwähnung des Ortes erfolgte 786 im Hersfelder Zehntverzeichnis. 1090 wird in einer Urkunde des Klosters ein Rittersitz erwähnt. Bis 1346 gehören der Ort und das Kloster Donndorf dem Geschlecht der Grafen von Wiehe-Rabenswald. Dietrich von Werthern kaufte 1461 die Herrschaft Wiehe mit Donndorf. Der Ort gehörte von 1486 bis 1816 zum Kursächsischen Amt Eckartsberga, seit 1816 zu Preußen und seit 1945 zum Land Thüringen. Mit der Einteilung von Bezirken in der Deutschen Demokratischen Republik erfolgte 1952 die Zugehörigkeit zum Bezirk Halle. 1990 entschieden sich die Bürger für eine Zugehörigkeit zum Freistaat Thüringen und 1994 zum Kyffhäuserkreis.

Donndorf

Ortschaftsbürgermeisterin: Antje Ruppe

Sprechzeiten: in der ehem. Gemeindeverwaltung Donndorf, Kölledaer Straße 2
14-tägig montags von 17.00 - 18.30 Uhr



Ortschaftsratsmitglieder:
Dieter Heyne
Dr. André Morgenstern
Maik Rahaus
Edgar Littke
Gertraud Bauschke
Thomas Fühler